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    <title>Computerlogbuch</title>
    <link>http://wosc.de/log</link>
    <description>Computerlogbuch (Wolfgang Schnerring)</description>
    <language>de</language>

  <item>
    <title>Weihnachtsbäckerei</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/12/01/gutzle3</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Kochen/gutzle3.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Springerle backen ist eine mehlige Angelegenheit.&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Traditionsgemäß gehört zum Samstag vor dem ersten Advent das Gutzlebacken,
das zwischen zwei kurzen Gottesdienst-Begleitungen mit dem Chor am Samstag abend
und Sonntag morgen die &lt;a href=&quot;http://wosc.de/log/2007/11/14/kueche2&quot;&gt;Küche&lt;/a&gt; jetzt
ordentlich eingeweiht hat.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Die echte Küche</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/11/14/kueche2</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/kueche2_large.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/kueche2.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Die neue Küche. &lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/kueche2_large.jpg&quot;&gt;In groß&lt;/a&gt; (72 KB)&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Von der &lt;a href=&quot;http://wosc.de/log/2007/10/13/kueche&quot;&gt;Skizze&lt;/a&gt; zur Wirklichkeit. Die
Weihnachtsbäckerei kann kommen!
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Fahrradweg</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/10/26/fahrradweg</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/fahrradweg_large.jpg&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/fahrradweg.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Kartenausschnitt (von &lt;a href=&quot;http://www.openstreetmap.org/?lat=49.01041&amp;amp;lon=8.44788&amp;amp;zoom=15&amp;amp;layers=B0T&quot;&gt;OpenStreetMap&lt;/a&gt;).
&lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/fahrradweg_large.jpg&quot;&gt;In groß&lt;/a&gt; (397 KB)&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist meistens eine Gerade. Das
ist z. B. dann ärgerlich, wenn selbige Gerade eine vierspurige Schnellstraße
ist, wie etwa die Durlacher Allee, die Durlach mit der Innenstadt von Karlsruhe
verbindet. Es gibt zwar einen Fahrradweg, aber der ist direkt an der Seite,
sodass es nicht wirklich viel Spass macht, dort entlang zu fahren.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt aber eine hervorragenden Alternative: Wenn man unter dem Durlacher
Bahnhof durch den Bahnhofstunnel hindurch fährt, kommt man durch die
Untermühlsiedlung über eine Brücke über die Autobahn und landet dann auf recht
wenig befahrenen Straßen erst im Gewerbegebiet und dann in der Oststadt. So ist
die Uni (in meinem Fall die Informatik-Fakultät) sehr viel angenehmer auf dem
Rad zu erreichen, und wenn man den Weg erstmal weiß, dauert es insgesamt auch
nicht länger als mit der Straßenbahn.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>brothers fdm im Fichtehaus</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/10/20/brothers-fdm</link>
    <description>
&lt;p&gt;Eigentlich ist das ja ein Konzertsaal, aber es fühlt sich an wie ein etwas
überdimensionales Wohnzimmer: Stehlampen in verschiedenen Größen und Formen
tauchen den Raum in gemütliche Wärme, am hinteren Ende ist nicht mehr bestuhlt,
sondern es stehen Sofas bereit, und wo noch Platz ist, steht eine Blumenvase mit
roten Rosen. Die Zuhörer machen es sich mit einem Glas Rotwein und ein bisschen
Käse bequem, und dann geht es los.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Daua-dgk-du-donga ... daua-dgk-du-donga ...&quot;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://brothersfdm.de/&quot;&gt;brothers from different mothers&lt;/a&gt; sind
eine Tübinger Band und beschreiben ihren Musikstil als &quot;jazz pop funk soul voice &amp;amp; more&quot;.
Schlagzeug, Bass, Rhodes, E- und A-Gitarre sowie Gesang (der eben manchmal auch
die Percussion übernimmt) bringen entspannte Klangwelten zum Leben, und es ist
einfach begeisternd, wie gut die Jungs zusammenspielen. Das ist ein Lied, nicht
fünf Tongeber, und es sitzt jeder Break so lässig, als würden sie sich
eigentlich hier gerade nur zufällig treffen, um ein bisschen (mit Hilfe ihrer
Instrumente) zu plaudern.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich selber bin ja kein so großer Jazz-Fan (im weitesten Sinne), aber das war
ein klasse Konzert. Mein Favorit war denn auch ein Lied mit slawischem
Einschlag, das mit einer kroatischen Hirtengeige begann, und im Grunde eine
Rocknummer war, wenn auch mit jazziger Besetzung. Empfehlenswert!
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Küche bestellt</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/10/13/kueche</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/kueche_large.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/kueche.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Küchenskizze. &lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/kueche_large.jpg&quot;&gt;In groß&lt;/a&gt; (121 KB)&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Das örtliche &lt;a href=&quot;http://wosc.de/log/2007/09/28/pappregal&quot;&gt;Küchenstudio&lt;/a&gt; (hoch leben
Fachgeschäfte) hat mir ein sehr ordentliches Angebot gemacht, und so hatte ich
heute einen Termin, um die Details zu besprechen, und habe meine künftige Küche
bestellt. Ich freue mich darauf, die Skizze (rechts im Bild gestrichelt: der
Kühlschrank) dann in etwa einem Monat in echt auszuprobieren.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Auf Schlüsselsuche</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/10/09/schluesselsuche</link>
    <description>
&lt;p&gt;Die Prozedur, um eine Codekarte (für die Haustür) und einen Schlüssel (für
die Zimmertür) an der Informatik-Fakultät zu erhalten, läuft wie folgt:
&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
    &lt;li&gt;Man füllt zwei Formulare mit Name und Anschrift aus. Die Sekretärin macht
    einen Stempel darauf und unterschreibt.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mit diesen beiden Formularen muss man zur Verwaltungsstelle der
    Fakultät. Diese hat aber nur dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12
    Uhr geöffnet.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Dort wird das Formular für die Codekarte behalten, und man stellt fest,
    dass dieses System ohnehin in &quot;den nächsten paar Wochen&quot; umgestellt wird,
    sodass die Zugangsberechtigung über die allgemeine Universitätskarte FriCard
    (für Fridericiana, obwohl die Uni diesen Namen eigentlich seit ein paar
    Jahren gar nicht mehr führt, wenn ich das richtig verstanden habe)
    abgewickelt wird, ebenso wie das Bezahlen in der Mensa und das Ausleihen in
    der Uni-Bibliothek (nicht jedoch in der Fakultäts-Bibliothek, dort braucht
    man einen eigenen Ausweis!). Auch gut, das Gebäude ist ohnehin von 7 bis
    21:30 offen, das genügt selbst Frühaufstehern wie mir, selbst wenn das mit
    der Umstellung doch noch etwas länger dauern sollte *hust*.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Auf das andere Formular (für den Schlüssel) bekommt man von der
    Fakultäts-Verwaltung einen weiteren Stempel und Unterschrift, sie machen
    sich anschließend eine Kopie davon.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mit dem nun zweifach unterschriebenen Formular geht man zur zentralen
    Schlüssel-Ausgabestelle der Uni-Verwaltung, das ist einmal quer über den
    Campus, die dankenswerterweise täglich sowohl vor- als auch nachmittags
    geöffnet hat. Dort bekommt man dann tatsächlich den Schlüssel.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Dass das Schloss klemmt, und man im ersten Moment denkt, der hart
    erkämpfte Schlüssel passe nicht, ist trotz umfangreichen Verwaltungsaufwands
    leider nicht zu verhindern...&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Herbstspaziergänge</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/10/07/herbstspaziergang</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/herbstspaziergang.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Streuobstwiesen.&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Das schöne Herbstwetter lädt zum Spazierengehen ein, und so habe ich gestern
und heute nachmittag meine ersten paar Wege hinterm Haus Richtung Berg und Wald
erkundet. Zwei, drei Eindrücke davon zeigen die 
&lt;a href=&quot;http://wosc.de/camera/2007/10/durlach-herbst/&quot;&gt;die Photos&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>EuroPVM/MPI 2007 in Paris</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/10/03/paris</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/paris.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Blick von La Défense zum Triumphbogen.
&lt;a href=&quot;http://wosc.de/camera/2007/09/europvm/slides/Sichtachse%20zum%20Triumphbogen.html&quot;&gt;In groß&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Anlässlich der &lt;a href=&quot;http://pvmmpi07.lri.fr/&quot;&gt;EuroPVM-Konferenz&lt;/a&gt;, wo
wir erfolgreich einen Beitrag im Zusammenhang mit meiner Diplomarbeit
eingereicht hatten, waren Christian und ich ein paar Tage in Paris. Das
Konferenzprogramm hat die Tage ziemlich ausgefüllt, sodass zum Stadtbummel und
Sightseeing nur wenig Zeit blieb -- entsprechend wenige &lt;a href=&quot;http://wosc.de/camera/2007/09/europvm/&quot;&gt;Photos&lt;/a&gt;
habe ich mitgebracht. Hier abgebildet ist die Sichtachse vom Grande Arche im
Stadtteil La Défense, wo unser Hotel war, die bis zum Triumphbogen reicht.
Ansonsten fehlt in diesem Stadtteil nicht mehr viel, um sich wie in einem
Cyberpunk-Film zu fühlen: Riesige Glas/Stahl/Beton-Wolkenkratzer, Autos und
U-Bahn in den Untergrund verbannt, auf großen Plätzen ergießen sich
Menschenmassen in verschiedene Richtungen... es fehlen eigentlich nur die
Lautsprecher, die unverständliche Ansagen machen, Kameras sind auch schon vorhanden.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Ein gutes Provisorium</title>
    <link>http://wosc.de/log/2007/09/28/pappregal</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/pappregal.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Kleiderregal aus Pappkartons.&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;... ist trotzdem keine Dauerlösung. Ich bin umgezogen und arbeite ab Oktober
an der Uni Karlsruhe am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation
(&lt;a href=&quot;http://www.ipd.uka.de/Tichy/&quot;&gt;IPD&lt;/a&gt;) an meiner Dissertation. Meine
Wohnung ist noch ziemlich möbellos, bis auf einen kleinen Tisch und Stuhl, die
ich aus Tübingen mitgebracht habe. Aber mit Hilfe von Pappkartons aus dem
Supermarkt kann man recht brauchbare Regale basteln. Der Elektriker hat bereits
Kühlschrank, Waschmaschine und Herd gebracht, sodass ich grundlegend ganz gut
gerüstet bin. Trotzdem möchte ich auf Dauer doch lieber richtige Möbel haben,
die nicht umzukippen drohen, wenn man sie nur scharf ankuckt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu diesem Zweck habe ich denn auch ein örtliches Küchenstudio aufgesucht, um
mich zu informieren, wie das denn wäre mit Küchenmöbeln. Zuerst war ich hier in
Durlach um die Ecke bei einem Küchenstudio, das diesen Namen tatsächlich
verdient: Ein mittelkleines Ladengeschäft mit anderthalb Austellungsküchen
eingerichtet, edles Design, klar und kalt, meiner Ansicht nach absolut nicht
hübsch, aber bestimmt sehr teuer. Mich beriet ein mittelalter Herr mit weißem
Haar, vom Habitus her Architekt, würde ich schätzen. Ich legte ihm meine
handgezeichneten Grundriss-Skizzen vor, die er flink auf einen Block
Millimeterpapier übertrug. Dazu hatte er ein dreiteiliges Lineal (quasi
sternförmig), das auf den unterschiedlichen Seiten jeweils den passenden Maßstab
aufgetragen hatte. Anschließend malte er routiniert die verschiedenen Unter- und
Oberschränke, Regale und Arbeitsplatte hin, und nach ein zwei Rückfragen und
Verschiebungen hatte er eine Einrichtung aufgezeichnet, die stimmig war, wo man
einmal draufkuckte und nur noch dachte, na klar, so muss das sein. Man merkte
deutlich, dass er viel Erfahrung mit sowas hatte, und wahrscheinlich war das
so ungefähr die hundertste einzeilige Küche, die er geplant hatte.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz im Gegensatz dazu dann die Erfahrung im regionalen Riesenmöbelhaus, das
ansonsten eine gute (und große) Auswahl mit ordentlicher Betreuung bietet. Der
Mensch, der mich da in der Küchenabteilung empfangen hat, hatte absolut kein
Gespür, für das, was er tat. Er hackte nur nacheinander Elemente in sein
Computerprogramm, und fummelte abschließend solange an irgendwelchen obskuren
Schrauben herum, bis der Gesamtpreis grade so in dem Rahmen lag, den ich ihm
angegeben hatte. Ich warte jetzt gespannt auf das Angebot vom Fachmann und
hoffe, dass ich es bezahlen kann -- denn dort fühle ich gut beraten, im
Gegensatz zum Rabattschlachtverkäufer, dessen Kücheneinrichtung ich keine zwei
Meter über den Weg traue.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Der Geburtstagsdekoder</title>
    <link>http://wosc.de/log/2006/04/21/birthday-decoder</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Tag/birthday-decoder.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Jakobs Torte.&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Auf der Postkarte stand:
&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
Lieber Wolfgang!&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
766F6964206D61696E2829&lt;br/&gt;
7B&lt;br/&gt;
416C6C657320477574653B&lt;br/&gt;
7A756D203B&lt;br/&gt;
47656275727473746167213B&lt;br/&gt;
7D3B&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Viel Spaß beim decodieren&lt;br/&gt;
wünschen Dir&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Rebekka &amp;amp; Gregor
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Selbstredend, dass ich das nicht von Hand machen würde, sondern
lieber dreimal so lange damit verbringe, ein cleveres Programm zu
schreiben, was es für mich tut:
&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;class&lt;/font&gt;&lt;/b&gt; BirthdayDecoder
    &lt;font color=&quot;#B8860B&quot;&gt;@@encoded&lt;/font&gt; = &lt;font color=&quot;#8B4789&quot;&gt;&quot;766F6964206D61696E28297B416C6C657320477574653B7A756D203B47656275727473746167213B7D3B&quot;&lt;/font&gt;

    &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;def&lt;/font&gt;&lt;/b&gt; &lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;brute_force&lt;/font&gt;()
        decoded = []

        i = 0
        &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;while&lt;/font&gt;&lt;/b&gt; i &amp;lt; @@encoded.length &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;do&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;
            char = &lt;font color=&quot;#B8860B&quot;&gt;@@encoded&lt;/font&gt;[i..i+1]
            decoded &amp;lt;&amp;lt; char.to_i(16)
            i += 2
        &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;end&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;

        decoded.pack(&lt;font color=&quot;#8B4789&quot;&gt;&quot;c*&quot;&lt;/font&gt;)
    &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;end&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;

    &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;def&lt;/font&gt;&lt;/b&gt; &lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;clever&lt;/font&gt;()
        &lt;font color=&quot;#B8860B&quot;&gt;@@encoded&lt;/font&gt;.unpack(&lt;font color=&quot;#8B4789&quot;&gt;&quot;a2&quot;&lt;/font&gt; * (&lt;font color=&quot;#B8860B&quot;&gt;@@encoded&lt;/font&gt;.length / 2)).map { |c| c.to_i(16) }.pack(&lt;font color=&quot;#8B4789&quot;&gt;&quot;c*&quot;&lt;/font&gt;)
    &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;end&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#00008B&quot;&gt;end&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Das Ergebnis ist:
&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;irb(main):001:0&gt; require &quot;gregor&quot;
=&amp;gt; true
irb(main):002:0&amp;gt; puts BirthdayDecoder.new.clever
=&amp;gt; &quot;void main(){Alles Gute;zum ;Geburtstag!;};&quot;
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Das eXPeriment: Startschuss</title>
    <link>http://wosc.de/log/2006/04/20/zero-functionality</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Computer/zero-functionality.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Lava-Umschalter.&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Man nehme eine Arbeitsgruppe technische Informatik (Meta-Cluster),
eine Arbeitsgruppe Werkstoffwissenschaften (erkaltende
Metallschmelzen), ein paar an Softwareentwicklung interessierte und
motivierte Leute, und heraus kommt: Der &lt;a
href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Extreme_programming&quot;&gt;Extreme
Programming&lt;/a&gt; Selbstversuch: Was ist eigentlich dran an der
Begeisterung, funktioniert Pair Programming wirklich und wie fühlt es
sich an, kann man tatsächlich durch kurze Iterationszyklen eine so
gute Rückkopplung erreichen, dass man nach einiger Zeit treffsichere
Aufwandsabschätzungen hinbekommt, und vieles mehr. Wir sind zu fünft,
wollen uns zweimal pro Woche zwei Stunden treffen (plus ein extra
Planungstreffen zu Beginn jeder Iteration). Das Semester hat 14
Wochen, die wir voraussichtlich in 4 Iterationen á 3 Wochen einteilen
werden. Einen Umschalter&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; für &lt;a
href=&quot;http://www.pragmaticautomation.com/cgi-bin/pragauto.cgi/Monitor/Devices/BubbleBubbleBuildsInTrouble.rdoc&quot;&gt;Lava-Lampen&lt;/a&gt;
und eine Pinnwand für Story-Kärtchen haben wir auch schon ;-).
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unsere Aufgabe ist die parallele Simulation und spätere
Visualisierung von Dendritenbildung in erkaltender Metallschmelze, die
in einer zweiten Stufe mit einem noch zu erforschenden
Load-Balancing-Algorithmus über mehrere Cluster verteilt wird, unter
der Berücksichtigung der Topologie sowohl der beteiligten
Rechnerknoten als auch des Netzwerks. Kurz gesagt: Wir wollen bunte
Bilder!
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und heute ging es los, mit der &quot;Zero-Functionality Iteration&quot;, um
überhaupt mal einen Fuß auf den Boden bzw. unsere Laptops ins Uni-Netz
zu bekommen, das Unit-Testing Framework zum Kompilieren zu bringen,
und das Ganze an die Continuous Integration (ich sagte doch,
Lava-Lampen!) anzuschließen. Das dauert immer länger als man denkt,
und so hat unser Termin heute nicht ganz gereicht, um alles so ans
Laufen zu kriegen, wie wir es gerne hätten, aber der Start war gut, 
und ich bin sehr gespannt, was wir so alles entdecken werden.
&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; nochmals herzlichen Dank an &lt;a
href=&quot;http://www.grmusik.de&quot;&gt;Gregor Renka&lt;/a&gt; fürs Zaubern mit
Lötkolben und Mikrocontroller.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Internet Explorer und der Pinguin</title>
    <link>http://wosc.de/log/2006/04/04/ies4linux</link>
    <description>
&lt;div class=&quot;img&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Computer/ies4linux_large.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://wosc.de/weblog/Computer/ies4linux.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;i&gt;&amp;nbsp;Internet Explorer unter Linux. &lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Computer/ies4linux_large.jpg&quot;&gt;In groß&lt;/a&gt; (192 KB)&lt;/i&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Gerüchte darüber, dass man den Internet Explorer unter &lt;a
href=&quot;http://winehq.com&quot;&gt;Wine&lt;/a&gt; laufen lassen kann, gibt es zur
Genüge. Meine Versuche endeten meistens mit irgendeinem mehr oder
weniger obskuren &lt;i&gt;page fault&lt;/i&gt; oder ähnlichen Nettigkeiten -- und
zwar noch bevor ich überhaupt in die Nähe gekommen war, den MSIE
überhaupt zu installieren.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dank &lt;a href=&quot;http://www.tatanka.com.br/ies4linux/en/instructions/&quot;&gt;ies4linux&lt;/a&gt;
ist das alles überhaupt kein Problem mehr. Dieses Hilfsprogramm
funktioniert nach dem einfachen Muster Runterladen, IE-Version wählen,
auf dessen Download warten, &lt;b&gt;fertig&lt;/b&gt;:
&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;wosc@nautis:~&gt;ie6 http://wosc.de/log/
fixme:actctx:CreateActCtxW stub!
fixme:actctx:CreateActCtxW stub!
err:shell:ReadCabinetState Initializing shell cabinet settings
fixme:actctx:ActivateActCtx stub!
[...]&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Jetzt kann ich endlich Webseiten im MSIE ohne nervtötendes
Windows-Booten testen.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Umgekehrte Welt</title>
    <link>http://wosc.de/log/2006/01/25/arpeggio</link>
    <description>
&lt;p&gt;Ein Aufstellung von Akkorden und ihren Umkehrungen auf dem
Griffbrett (sogenannte Drop-2 Voicings, weil ausgehend von der engen
Lage der zweitoberste Ton eine Oktave nach unten verschoben ist): &lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;
 [Moll7/D-Saite (f#m7)]
       a       b           c           d
e|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|-5-|---|---|-7-|
h|---|-5-|---|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|
g|---|-3-|---|---|---|-5-|---|---|-7-|---|-1-|---|
D|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|-5-|---|
A|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [Moll7/A-Saite (c#m7)]
   a           b      (c)          d
e|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
h|---|-1-|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|
g|-5-|---|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|
D|---|-3-|---|---|-5-|---|---|-7-|---|---|-1-|---|
A|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|-5-|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [Maj7/D-Saite (Fmaj7)]
   a       b           c               d
e|-1-|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|
h|-5-|---|---|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|
g|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|-1-|---|---|
D|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|
A|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [Maj7/A-Saite (Dmaj7)]
           a       b      (c)              d
e|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
h|---|---|---|-1-|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|
g|---|---|-5-|---|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|---|
D|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|-1-|---|---|
A|---|---|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [add9/D-Saite (Fadd9)]
   a               b       c           d
e|---|---|-9-|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|
h|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|---|---|
g|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|---|
D|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|
A|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [add9/A-Saite (Dadd9)]
       a                   b       c      (d)
e|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
h|---|---|---|---|-9-|---|-3-|---|-5-|---|---|---|---|---|-1-|---|
g|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|---|---|---|
D|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|---|
A|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII
&lt;/pre&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>Weizenbaum</title>
    <link>http://wosc.de/log/2005/11/18/weizenbaum</link>
    <description>
&lt;p&gt;Im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.sternstunden-jena.de&quot;&gt;Langen
Nacht der Wissenschaften&lt;/a&gt; hielt der Eliza-Erfinder und
Computerkritiker Joseph Weizenbaum einen Vortrag -- das ließen wir uns
natürlich nicht entgehen. Für seine über 80 Jahre ist Prof. Weizenbaum
sehr vital und hat auch noch eine Menge Haare, die er im Pferdeschwanz
zusammengebunden trägt. Er erzählte auf charmant-schnodderige Art und
Weise über Computer, die ganze Wohnzimmer ausfüllten, ihre
Weiterentwicklung die maßgeblich durch den Kalten Krieg vorangetrieben
wurde, über schon damals kursierende Furcht vor Arbeitslosigkeit und
&quot;Sektretärinnen&quot;, die die auf Papier einzureichenden Programme in
Lochkarten übersetzten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwischen diese teils mehr, teils weniger nostalgischen Geschichten
mischten sich dann einiges an handfesten Thesen, zum Beispiel:
&lt;/p&gt;


&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Vom Einfluss der Gesellschaft auf die Entwicklung des Computers
zum Einfluss des Computers auf die Entwicklung der Gesellschaft
&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;Es herrscht weitreichender Technologieoptimismus, mit der
Wissenschaft als Religion von heute (&quot;Unter Ihnen können doch die
wenigsten ein stichhaltiges Argument aufführen, &lt;i&gt;warum&lt;/i&gt; die Erde
um die Sonne kreist und nicht umgekehrt&quot;) 
&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;Der Wandel vom &quot;I want more&quot; der Nachkriegszeit zum &quot;I don't want
to lose what I have&quot; des Jetzt
&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;Die durch die immens beschleunigte Kommunikation beförderte
Globalisierung führt zu einer Homogenisierung und Quantisierung der
Welt (&quot;in den Nachrichten ist alles gleich (un)wichtig, es gibt kein
Maß mehr&quot;)
&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;Wenn man im vorderen Teil einer Exponentialkurve lebt (z. B. die
der Umweltverschmutzung), wirkt es linear -- aber schon kurz hinterm
Horizont steigt es steil nach oben.
&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&quot;From [human] judgment to [automatic] calculation&quot; oder der
Verlust des Menschlichen
&lt;/li&gt;

&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn einiges eher banal und anderes doch ziemlich
düster-apokalyptisch war, ich hatte stark den Eindruck, dass es hier
um mehr geht als das Gebrabbel eines alten Mannes.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die abschließende Fragerunde eröffnete Weizenbaum dann mit der
folgenden Anekdote: &quot;Meine achtjährige Tochter sagte einmal, 'Daddy,
wie spät ist es? Und ich will nicht wissen wie eine Uhr
funktioniert!'&quot;
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  <item>
    <title>DSLs in Ruby</title>
    <link>http://wosc.de/log/2005/11/04/dsl-fowler</link>
    <description>
&lt;p&gt;Heute habe ich zu Martin Fowlers &lt;a href=&quot;http://martinfowler.com/articles/languageWorkbench.html&quot;&gt;
Artikel über Domain Specific Languages&lt;/a&gt; ein ziemlich
beeindruckendes &lt;a href=&quot;http://bc.tech.coop/blog/050711.html&quot;&gt;Video&lt;/a&gt; 
gesehen, in dem das vorgestellte Beispiel in Lisp umgesetzt wird. Die
Ausdruckskraft ist wirklich enorm, was mich stört ist die meines
Erachtens relativ schlechte Lesbarkeit von Lisp-Code. Ich habe daher
spasseshalber eine &lt;a href=&quot;http://wosc.de/weblog/Computer/dsl-fowler.rb&quot;&gt;Version in
Ruby&lt;/a&gt; programmiert, einfach um es mal auszuprobieren. Da ich mich
in Ruby noch nicht recht auskenne, ist das vermutlich nicht die
schönste oder idiomatischste Lösung, und auch hier bin ich mit der
Lesbarkeit speziell der Makro-Teile noch nicht so richtig glücklich,
aber insgesamt gefällt es mir gar nicht schlecht.
&lt;/p&gt;
</description>
  </item>
  </channel>
</rss>