Computerlogbuch

Wednesday, 14.11.2007

Die echte Küche


 Die neue Küche. In groß (72 KB)

Von der Skizze zur Wirklichkeit. Die Weihnachtsbäckerei kann kommen!

# 14.11.2007 16:43 · Antworten (1) · Tag

Friday, 26.10.2007

Fahrradweg


 Kartenausschnitt (von OpenStreetMap). In groß (397 KB)

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist meistens eine Gerade. Das ist z. B. dann ärgerlich, wenn selbige Gerade eine vierspurige Schnellstraße ist, wie etwa die Durlacher Allee, die Durlach mit der Innenstadt von Karlsruhe verbindet. Es gibt zwar einen Fahrradweg, aber der ist direkt an der Seite, sodass es nicht wirklich viel Spass macht, dort entlang zu fahren.

Es gibt aber eine hervorragenden Alternative: Wenn man unter dem Durlacher Bahnhof durch den Bahnhofstunnel hindurch fährt, kommt man durch die Untermühlsiedlung über eine Brücke über die Autobahn und landet dann auf recht wenig befahrenen Straßen erst im Gewerbegebiet und dann in der Oststadt. So ist die Uni (in meinem Fall die Informatik-Fakultät) sehr viel angenehmer auf dem Rad zu erreichen, und wenn man den Weg erstmal weiß, dauert es insgesamt auch nicht länger als mit der Straßenbahn.

# 26.10.2007 19:27 · Antworten · Tag

Saturday, 13.10.2007

Küche bestellt


 Küchenskizze. In groß (121 KB)

Das örtliche Küchenstudio (hoch leben Fachgeschäfte) hat mir ein sehr ordentliches Angebot gemacht, und so hatte ich heute einen Termin, um die Details zu besprechen, und habe meine künftige Küche bestellt. Ich freue mich darauf, die Skizze (rechts im Bild gestrichelt: der Kühlschrank) dann in etwa einem Monat in echt auszuprobieren.

# 13.10.2007 13:32 · Antworten · Tag

Tuesday, 09.10.2007

Auf Schlüsselsuche

Die Prozedur, um eine Codekarte (für die Haustür) und einen Schlüssel (für die Zimmertür) an der Informatik-Fakultät zu erhalten, läuft wie folgt:

  1. Man füllt zwei Formulare mit Name und Anschrift aus. Die Sekretärin macht einen Stempel darauf und unterschreibt.
  2. Mit diesen beiden Formularen muss man zur Verwaltungsstelle der Fakultät. Diese hat aber nur dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.
  3. Dort wird das Formular für die Codekarte behalten, und man stellt fest, dass dieses System ohnehin in “den nächsten paar Wochen” umgestellt wird, sodass die Zugangsberechtigung über die allgemeine Universitätskarte FriCard (für Fridericiana, obwohl die Uni diesen Namen eigentlich seit ein paar Jahren gar nicht mehr führt, wenn ich das richtig verstanden habe) abgewickelt wird, ebenso wie das Bezahlen in der Mensa und das Ausleihen in der Uni-Bibliothek (nicht jedoch in der Fakultäts-Bibliothek, dort braucht man einen eigenen Ausweis!). Auch gut, das Gebäude ist ohnehin von 7 bis 21:30 offen, das genügt selbst Frühaufstehern wie mir, selbst wenn das mit der Umstellung doch noch etwas länger dauern sollte *hust*.
  4. Auf das andere Formular (für den Schlüssel) bekommt man von der Fakultäts-Verwaltung einen weiteren Stempel und Unterschrift, sie machen sich anschließend eine Kopie davon.
  5. Mit dem nun zweifach unterschriebenen Formular geht man zur zentralen Schlüssel-Ausgabestelle der Uni-Verwaltung, das ist einmal quer über den Campus, die dankenswerterweise täglich sowohl vor- als auch nachmittags geöffnet hat. Dort bekommt man dann tatsächlich den Schlüssel.
  6. Dass das Schloss klemmt, und man im ersten Moment denkt, der hart erkämpfte Schlüssel passe nicht, ist trotz umfangreichen Verwaltungsaufwands leider nicht zu verhindern…
# 09.10.2007 20:07 · Antworten · Tag

Sunday, 07.10.2007

Herbstspaziergänge


 Streuobstwiesen.

Das schöne Herbstwetter lädt zum Spazierengehen ein, und so habe ich gestern und heute nachmittag meine ersten paar Wege hinterm Haus Richtung Berg und Wald erkundet. Zwei, drei Eindrücke davon zeigen die die Photos.

# 07.10.2007 16:52 · Antworten · Tag

Wednesday, 03.10.2007

EuroPVM/MPI 2007 in Paris


 Blick von La Défense zum Triumphbogen. In groß

Anlässlich der EuroPVM-Konferenz, wo wir erfolgreich einen Beitrag im Zusammenhang mit meiner Diplomarbeit eingereicht hatten, waren Christian und ich ein paar Tage in Paris. Das Konferenzprogramm hat die Tage ziemlich ausgefüllt, sodass zum Stadtbummel und Sightseeing nur wenig Zeit blieb – entsprechend wenige Photos habe ich mitgebracht. Hier abgebildet ist die Sichtachse vom Grande Arche im Stadtteil La Défense, wo unser Hotel war, die bis zum Triumphbogen reicht. Ansonsten fehlt in diesem Stadtteil nicht mehr viel, um sich wie in einem Cyberpunk-Film zu fühlen: Riesige Glas/Stahl/Beton-Wolkenkratzer, Autos und U-Bahn in den Untergrund verbannt, auf großen Plätzen ergießen sich Menschenmassen in verschiedene Richtungen… es fehlen eigentlich nur die Lautsprecher, die unverständliche Ansagen machen, Kameras sind auch schon vorhanden.

# 03.10.2007 08:43 · Antworten · Tag

Friday, 28.09.2007

Ein gutes Provisorium


 Kleiderregal aus Pappkartons.

… ist trotzdem keine Dauerlösung. Ich bin umgezogen und arbeite ab Oktober an der Uni Karlsruhe am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD) an meiner Dissertation. Meine Wohnung ist noch ziemlich möbellos, bis auf einen kleinen Tisch und Stuhl, die ich aus Tübingen mitgebracht habe. Aber mit Hilfe von Pappkartons aus dem Supermarkt kann man recht brauchbare Regale basteln. Der Elektriker hat bereits Kühlschrank, Waschmaschine und Herd gebracht, sodass ich grundlegend ganz gut gerüstet bin. Trotzdem möchte ich auf Dauer doch lieber richtige Möbel haben, die nicht umzukippen drohen, wenn man sie nur scharf ankuckt.

Zu diesem Zweck habe ich denn auch ein örtliches Küchenstudio aufgesucht, um mich zu informieren, wie das denn wäre mit Küchenmöbeln. Zuerst war ich hier in Durlach um die Ecke bei einem Küchenstudio, das diesen Namen tatsächlich verdient: Ein mittelkleines Ladengeschäft mit anderthalb Austellungsküchen eingerichtet, edles Design, klar und kalt, meiner Ansicht nach absolut nicht hübsch, aber bestimmt sehr teuer. Mich beriet ein mittelalter Herr mit weißem Haar, vom Habitus her Architekt, würde ich schätzen. Ich legte ihm meine handgezeichneten Grundriss-Skizzen vor, die er flink auf einen Block Millimeterpapier übertrug. Dazu hatte er ein dreiteiliges Lineal (quasi sternförmig), das auf den unterschiedlichen Seiten jeweils den passenden Maßstab aufgetragen hatte. Anschließend malte er routiniert die verschiedenen Unter- und Oberschränke, Regale und Arbeitsplatte hin, und nach ein zwei Rückfragen und Verschiebungen hatte er eine Einrichtung aufgezeichnet, die stimmig war, wo man einmal draufkuckte und nur noch dachte, na klar, so muss das sein. Man merkte deutlich, dass er viel Erfahrung mit sowas hatte, und wahrscheinlich war das so ungefähr die hundertste einzeilige Küche, die er geplant hatte.

Ganz im Gegensatz dazu dann die Erfahrung im regionalen Riesenmöbelhaus, das ansonsten eine gute (und große) Auswahl mit ordentlicher Betreuung bietet. Der Mensch, der mich da in der Küchenabteilung empfangen hat, hatte absolut kein Gespür, für das, was er tat. Er hackte nur nacheinander Elemente in sein Computerprogramm, und fummelte abschließend solange an irgendwelchen obskuren Schrauben herum, bis der Gesamtpreis grade so in dem Rahmen lag, den ich ihm angegeben hatte. Ich warte jetzt gespannt auf das Angebot vom Fachmann und hoffe, dass ich es bezahlen kann – denn dort fühle ich gut beraten, im Gegensatz zum Rabattschlachtverkäufer, dessen Kücheneinrichtung ich keine zwei Meter über den Weg traue.

# 28.09.2007 19:14 · Antworten · Tag

Friday, 21.04.2006

Der Geburtstagsdekoder


 Jakobs Torte.

Auf der Postkarte stand:

Lieber Wolfgang!

766F6964206D61696E2829
7B
416C6C657320477574653B
7A756D203B
47656275727473746167213B
7D3B

Viel Spaß beim decodieren
wünschen Dir

Rebekka & Gregor

Selbstredend, dass ich das nicht von Hand machen würde, sondern lieber dreimal so lange damit verbringe, ein cleveres Programm zu schreiben, was es für mich tut:

class BirthdayDecoder
    @@encoded = "766F6964206D61696E28297B416C6C657320477574653B7A756D203B47656275727473746167213B7D3B"

    def brute_force()
        decoded = []

        i = 0
        while i < @@encoded.length do
            char = @@encoded[i..i+1]
            decoded << char.to_i(16)
            i += 2
        end

        decoded.pack("c*")
    end

    def clever()
        @@encoded.unpack("a2" * (@@encoded.length / 2)).map { |c| c.to_i(16) }.pack("c*")
    end
end

Das Ergebnis ist:

irb(main):001:0> require "gregor"
=> true
irb(main):002:0> puts BirthdayDecoder.new.clever
=> "void main(){Alles Gute;zum ;Geburtstag!;};"
# 21.04.2006 19:28 · Antworten (1) · Tag

Wednesday, 26.10.2005

Das Leben ist eine Baustelle

Heute: Seminarraum 103, Fürstengraben 27.

Das sah ungefähr so aus: Ich spazierte die Straße herauf, und suchte nach Hausnummern. “23, … 25, … Mist, da ist ne Lücke, also muss es wohl doch das gefährlich aussehende Haus mit dem Gerüst und Stücker fünf Bauarbeitern sein.”

Das war dann auch richtig, und wenn man erst einmal durch die Türe gelangt war, befand man sich in einem nüchtern modern renovierten Gebäude (mit gepflegten Toiletten, wie ich feststellte), und der gewünschte Seminarraum war tatsächlich im ersten Stock hinter einer etwas schwer zu öffnenden Tür.

Ich weiß nicht, was ihn dazu bewogen hat, sich ausgerechnet dort aufzuhalten, aber am Fenster saß ein Kleiner Fuchs, dem ich erstmal erklärte, er wolle bestimmt raus in die Sonne – Pustekuchen, er verzog sich hinter die Heizung, nur um kurz danach hilflos gegen die Fensterscheibe zu flattern. Hatte ich ja gleich gesagt, und nun setzte er sich sogar auf meine Hand und ließ sich aus dem Fenster an den draußen wachsenden Efeu geleiten.

Das war auch besser so, denn die Veranstaltung gestaltete sich recht kurzweilig, da sie des öfteren von Fräsen und Bohren unterbrochen wurde, aber so ist das nunmal mit den Baustellen.

# 26.10.2005 12:52 · Antworten (1) · Tag

Sunday, 07.08.2005

Hohenzollern

Katja und Jo hatten Besuch von Nadja aus Mexiko, und so machten wir einen Sonntagsausflug zum Hohenzollern. Und wir hatten einiges Glück, es fing erst an zu regnen, als wir gingen, und auch die wirklichen Besuchermassen kamen erst nachmittags, als wir schon wieder am Abstieg waren. Und Bilder gibt es wie immer in der Camera.

# 07.08.2005 12:05 · Antworten · Tag

Friday, 01.07.2005

Geschrumpfte Weisheit

Heute wurden mir sämtliche fünf Weisheitszähne (sic, ich hatte einen extra!) gezogen. Ich glaube, das lässt sich mindestens als “schön ist anders” zusammenfassen. Jetzt liege ich erstmal flach und warte auf bessere Zeiten.

# 01.07.2005 11:00 · Antworten (1) · Tag

Wednesday, 18.05.2005

Mein Fahrrad

“Neulich bin ich mit hundertzwanzig / auf meinem Fahrrad rumgefahrn…”

Zumindest hat es sich so angefühlt. Ich habe nämlich mein Fahrrad aus dem Keller geholt, und nach ordentlichem Aufpumpen der Reifen… wow. Im Vergleich mit dem doch etwas klapprigen Drahtesel, den ich in Joensuu gemietet hatte, ist das hier die reinste Rakete. Das soll keine Kritik sein, ich bin sehr froh, dass ich ein Rad hatte, und auch die Idee, alte Räder zu vermieten finde ich richtig gut. Der Unterschied ist allerdings schon ziemlich bemerkenswert.

# 18.05.2005 14:58 · Antworten · Tag