Montag, 03.01.2005
Arrangieren unterwegs
Wenn ich einen Chorsatz schreibe, geht das üblicherweise in zwei Teilen, einem unangenehmen – das Ausnotieren der Melodie (vor allem des Rhythmus’ … brrr), und einem angenehmen – das Ausdenken der zusätzlichen Stimmen, das Einbauen von ulkigen Akkorden ohne dass es jemand merkt, und dergleichen mehr. Die Ten Singer haben mich gebeten, einen Chorsatz für “My Happy Ending” von Avril Lavigne zu schreiben, und nachdem ich den ersten Teil gestern nachmittag ungefähr halb hatte – in dem Lied kann man den Chor nämlich in den Strophen fast die ganze Zeit lustige Dinge singen lassen – ging bei der kreativen Fraktion im Hirn gar nichts mehr, also habe ich es auf sich beruhen lassen.
Heute morgen hatte ich mich mit Teresa in der Stadt auf einen Kakao verabredet, und da sie noch aufgehalten worden war, hatte ich ein bisschen Zeit, an der Haltestelle Stadtgraben zu stehen und zu warten. Nun, die kleine Weile war gut angelegt, da habe ich nämlich im Kopf und leise vor mich hinsingend den Refrain arrangiert, und ich muss sagen, die Oberstimme gefällt mir gar nicht mal so schlecht. Heh.
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