Computerlogbuch

Saturday, 01.12.2007

Weihnachtsbäckerei


 Springerle backen ist eine mehlige Angelegenheit.

Traditionsgemäß gehört zum Samstag vor dem ersten Advent das Gutzlebacken, das zwischen zwei kurzen Gottesdienst-Begleitungen mit dem Chor am Samstag abend und Sonntag morgen die Küche jetzt ordentlich eingeweiht hat.

# 01.12.2007 13:41 · Antworten · Kochen

Wednesday, 14.11.2007

Die echte Küche


 Die neue Küche. In groß (72 KB)

Von der Skizze zur Wirklichkeit. Die Weihnachtsbäckerei kann kommen!

# 14.11.2007 16:43 · Antworten (1) · Tag

Friday, 26.10.2007

Fahrradweg


 Kartenausschnitt (von OpenStreetMap). In groß (397 KB)

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist meistens eine Gerade. Das ist z. B. dann ärgerlich, wenn selbige Gerade eine vierspurige Schnellstraße ist, wie etwa die Durlacher Allee, die Durlach mit der Innenstadt von Karlsruhe verbindet. Es gibt zwar einen Fahrradweg, aber der ist direkt an der Seite, sodass es nicht wirklich viel Spass macht, dort entlang zu fahren.

Es gibt aber eine hervorragenden Alternative: Wenn man unter dem Durlacher Bahnhof durch den Bahnhofstunnel hindurch fährt, kommt man durch die Untermühlsiedlung über eine Brücke über die Autobahn und landet dann auf recht wenig befahrenen Straßen erst im Gewerbegebiet und dann in der Oststadt. So ist die Uni (in meinem Fall die Informatik-Fakultät) sehr viel angenehmer auf dem Rad zu erreichen, und wenn man den Weg erstmal weiß, dauert es insgesamt auch nicht länger als mit der Straßenbahn.

# 26.10.2007 19:27 · Antworten · Tag

Saturday, 20.10.2007

brothers fdm im Fichtehaus

Eigentlich ist das ja ein Konzertsaal, aber es fühlt sich an wie ein etwas überdimensionales Wohnzimmer: Stehlampen in verschiedenen Größen und Formen tauchen den Raum in gemütliche Wärme, am hinteren Ende ist nicht mehr bestuhlt, sondern es stehen Sofas bereit, und wo noch Platz ist, steht eine Blumenvase mit roten Rosen. Die Zuhörer machen es sich mit einem Glas Rotwein und ein bisschen Käse bequem, und dann geht es los.

“Daua-dgk-du-donga … daua-dgk-du-donga …”

Die brothers from different mothers sind eine Tübinger Band und beschreiben ihren Musikstil als “jazz pop funk soul voice & more”. Schlagzeug, Bass, Rhodes, E- und A-Gitarre sowie Gesang (der eben manchmal auch die Percussion übernimmt) bringen entspannte Klangwelten zum Leben, und es ist einfach begeisternd, wie gut die Jungs zusammenspielen. Das ist ein Lied, nicht fünf Tongeber, und es sitzt jeder Break so lässig, als würden sie sich eigentlich hier gerade nur zufällig treffen, um ein bisschen (mit Hilfe ihrer Instrumente) zu plaudern.

Ich selber bin ja kein so großer Jazz-Fan (im weitesten Sinne), aber das war ein klasse Konzert. Mein Favorit war denn auch ein Lied mit slawischem Einschlag, das mit einer kroatischen Hirtengeige begann, und im Grunde eine Rocknummer war, wenn auch mit jazziger Besetzung. Empfehlenswert!

# 20.10.2007 20:07 · Antworten · Musik

Saturday, 13.10.2007

Küche bestellt


 Küchenskizze. In groß (121 KB)

Das örtliche Küchenstudio (hoch leben Fachgeschäfte) hat mir ein sehr ordentliches Angebot gemacht, und so hatte ich heute einen Termin, um die Details zu besprechen, und habe meine künftige Küche bestellt. Ich freue mich darauf, die Skizze (rechts im Bild gestrichelt: der Kühlschrank) dann in etwa einem Monat in echt auszuprobieren.

# 13.10.2007 13:32 · Antworten · Tag

Tuesday, 09.10.2007

Auf Schlüsselsuche

Die Prozedur, um eine Codekarte (für die Haustür) und einen Schlüssel (für die Zimmertür) an der Informatik-Fakultät zu erhalten, läuft wie folgt:

  1. Man füllt zwei Formulare mit Name und Anschrift aus. Die Sekretärin macht einen Stempel darauf und unterschreibt.
  2. Mit diesen beiden Formularen muss man zur Verwaltungsstelle der Fakultät. Diese hat aber nur dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.
  3. Dort wird das Formular für die Codekarte behalten, und man stellt fest, dass dieses System ohnehin in “den nächsten paar Wochen” umgestellt wird, sodass die Zugangsberechtigung über die allgemeine Universitätskarte FriCard (für Fridericiana, obwohl die Uni diesen Namen eigentlich seit ein paar Jahren gar nicht mehr führt, wenn ich das richtig verstanden habe) abgewickelt wird, ebenso wie das Bezahlen in der Mensa und das Ausleihen in der Uni-Bibliothek (nicht jedoch in der Fakultäts-Bibliothek, dort braucht man einen eigenen Ausweis!). Auch gut, das Gebäude ist ohnehin von 7 bis 21:30 offen, das genügt selbst Frühaufstehern wie mir, selbst wenn das mit der Umstellung doch noch etwas länger dauern sollte *hust*.
  4. Auf das andere Formular (für den Schlüssel) bekommt man von der Fakultäts-Verwaltung einen weiteren Stempel und Unterschrift, sie machen sich anschließend eine Kopie davon.
  5. Mit dem nun zweifach unterschriebenen Formular geht man zur zentralen Schlüssel-Ausgabestelle der Uni-Verwaltung, das ist einmal quer über den Campus, die dankenswerterweise täglich sowohl vor- als auch nachmittags geöffnet hat. Dort bekommt man dann tatsächlich den Schlüssel.
  6. Dass das Schloss klemmt, und man im ersten Moment denkt, der hart erkämpfte Schlüssel passe nicht, ist trotz umfangreichen Verwaltungsaufwands leider nicht zu verhindern…
# 09.10.2007 20:07 · Antworten · Tag

Sunday, 07.10.2007

Herbstspaziergänge


 Streuobstwiesen.

Das schöne Herbstwetter lädt zum Spazierengehen ein, und so habe ich gestern und heute nachmittag meine ersten paar Wege hinterm Haus Richtung Berg und Wald erkundet. Zwei, drei Eindrücke davon zeigen die die Photos.

# 07.10.2007 16:52 · Antworten · Tag

Wednesday, 03.10.2007

EuroPVM/MPI 2007 in Paris


 Blick von La Défense zum Triumphbogen. In groß

Anlässlich der EuroPVM-Konferenz, wo wir erfolgreich einen Beitrag im Zusammenhang mit meiner Diplomarbeit eingereicht hatten, waren Christian und ich ein paar Tage in Paris. Das Konferenzprogramm hat die Tage ziemlich ausgefüllt, sodass zum Stadtbummel und Sightseeing nur wenig Zeit blieb – entsprechend wenige Photos habe ich mitgebracht. Hier abgebildet ist die Sichtachse vom Grande Arche im Stadtteil La Défense, wo unser Hotel war, die bis zum Triumphbogen reicht. Ansonsten fehlt in diesem Stadtteil nicht mehr viel, um sich wie in einem Cyberpunk-Film zu fühlen: Riesige Glas/Stahl/Beton-Wolkenkratzer, Autos und U-Bahn in den Untergrund verbannt, auf großen Plätzen ergießen sich Menschenmassen in verschiedene Richtungen… es fehlen eigentlich nur die Lautsprecher, die unverständliche Ansagen machen, Kameras sind auch schon vorhanden.

# 03.10.2007 08:43 · Antworten · Tag

Friday, 28.09.2007

Ein gutes Provisorium


 Kleiderregal aus Pappkartons.

… ist trotzdem keine Dauerlösung. Ich bin umgezogen und arbeite ab Oktober an der Uni Karlsruhe am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD) an meiner Dissertation. Meine Wohnung ist noch ziemlich möbellos, bis auf einen kleinen Tisch und Stuhl, die ich aus Tübingen mitgebracht habe. Aber mit Hilfe von Pappkartons aus dem Supermarkt kann man recht brauchbare Regale basteln. Der Elektriker hat bereits Kühlschrank, Waschmaschine und Herd gebracht, sodass ich grundlegend ganz gut gerüstet bin. Trotzdem möchte ich auf Dauer doch lieber richtige Möbel haben, die nicht umzukippen drohen, wenn man sie nur scharf ankuckt.

Zu diesem Zweck habe ich denn auch ein örtliches Küchenstudio aufgesucht, um mich zu informieren, wie das denn wäre mit Küchenmöbeln. Zuerst war ich hier in Durlach um die Ecke bei einem Küchenstudio, das diesen Namen tatsächlich verdient: Ein mittelkleines Ladengeschäft mit anderthalb Austellungsküchen eingerichtet, edles Design, klar und kalt, meiner Ansicht nach absolut nicht hübsch, aber bestimmt sehr teuer. Mich beriet ein mittelalter Herr mit weißem Haar, vom Habitus her Architekt, würde ich schätzen. Ich legte ihm meine handgezeichneten Grundriss-Skizzen vor, die er flink auf einen Block Millimeterpapier übertrug. Dazu hatte er ein dreiteiliges Lineal (quasi sternförmig), das auf den unterschiedlichen Seiten jeweils den passenden Maßstab aufgetragen hatte. Anschließend malte er routiniert die verschiedenen Unter- und Oberschränke, Regale und Arbeitsplatte hin, und nach ein zwei Rückfragen und Verschiebungen hatte er eine Einrichtung aufgezeichnet, die stimmig war, wo man einmal draufkuckte und nur noch dachte, na klar, so muss das sein. Man merkte deutlich, dass er viel Erfahrung mit sowas hatte, und wahrscheinlich war das so ungefähr die hundertste einzeilige Küche, die er geplant hatte.

Ganz im Gegensatz dazu dann die Erfahrung im regionalen Riesenmöbelhaus, das ansonsten eine gute (und große) Auswahl mit ordentlicher Betreuung bietet. Der Mensch, der mich da in der Küchenabteilung empfangen hat, hatte absolut kein Gespür, für das, was er tat. Er hackte nur nacheinander Elemente in sein Computerprogramm, und fummelte abschließend solange an irgendwelchen obskuren Schrauben herum, bis der Gesamtpreis grade so in dem Rahmen lag, den ich ihm angegeben hatte. Ich warte jetzt gespannt auf das Angebot vom Fachmann und hoffe, dass ich es bezahlen kann – denn dort fühle ich gut beraten, im Gegensatz zum Rabattschlachtverkäufer, dessen Kücheneinrichtung ich keine zwei Meter über den Weg traue.

# 28.09.2007 19:14 · Antworten · Tag

Friday, 21.04.2006

Der Geburtstagsdekoder


 Jakobs Torte.

Auf der Postkarte stand:

Lieber Wolfgang!

766F6964206D61696E2829
7B
416C6C657320477574653B
7A756D203B
47656275727473746167213B
7D3B

Viel Spaß beim decodieren
wünschen Dir

Rebekka & Gregor

Selbstredend, dass ich das nicht von Hand machen würde, sondern lieber dreimal so lange damit verbringe, ein cleveres Programm zu schreiben, was es für mich tut:

class BirthdayDecoder
    @@encoded = "766F6964206D61696E28297B416C6C657320477574653B7A756D203B47656275727473746167213B7D3B"

    def brute_force()
        decoded = []

        i = 0
        while i < @@encoded.length do
            char = @@encoded[i..i+1]
            decoded << char.to_i(16)
            i += 2
        end

        decoded.pack("c*")
    end

    def clever()
        @@encoded.unpack("a2" * (@@encoded.length / 2)).map { |c| c.to_i(16) }.pack("c*")
    end
end

Das Ergebnis ist:

irb(main):001:0> require "gregor"
=> true
irb(main):002:0> puts BirthdayDecoder.new.clever
=> "void main(){Alles Gute;zum ;Geburtstag!;};"
# 21.04.2006 19:28 · Antworten (1) · Tag

Thursday, 20.04.2006

Das eXPeriment: Startschuss


 Lava-Umschalter.

Man nehme eine Arbeitsgruppe technische Informatik (Meta-Cluster), eine Arbeitsgruppe Werkstoffwissenschaften (erkaltende Metallschmelzen), ein paar an Softwareentwicklung interessierte und motivierte Leute, und heraus kommt: Der Extreme Programming Selbstversuch: Was ist eigentlich dran an der Begeisterung, funktioniert Pair Programming wirklich und wie fühlt es sich an, kann man tatsächlich durch kurze Iterationszyklen eine so gute Rückkopplung erreichen, dass man nach einiger Zeit treffsichere Aufwandsabschätzungen hinbekommt, und vieles mehr. Wir sind zu fünft, wollen uns zweimal pro Woche zwei Stunden treffen (plus ein extra Planungstreffen zu Beginn jeder Iteration). Das Semester hat 14 Wochen, die wir voraussichtlich in 4 Iterationen á 3 Wochen einteilen werden. Einen Umschalter1 für Lava-Lampen und eine Pinnwand für Story-Kärtchen haben wir auch schon ;-).

Unsere Aufgabe ist die parallele Simulation und spätere Visualisierung von Dendritenbildung in erkaltender Metallschmelze, die in einer zweiten Stufe mit einem noch zu erforschenden Load-Balancing-Algorithmus über mehrere Cluster verteilt wird, unter der Berücksichtigung der Topologie sowohl der beteiligten Rechnerknoten als auch des Netzwerks. Kurz gesagt: Wir wollen bunte Bilder!

Und heute ging es los, mit der “Zero-Functionality Iteration”, um überhaupt mal einen Fuß auf den Boden bzw. unsere Laptops ins Uni-Netz zu bekommen, das Unit-Testing Framework zum Kompilieren zu bringen, und das Ganze an die Continuous Integration (ich sagte doch, Lava-Lampen!) anzuschließen. Das dauert immer länger als man denkt, und so hat unser Termin heute nicht ganz gereicht, um alles so ans Laufen zu kriegen, wie wir es gerne hätten, aber der Start war gut, und ich bin sehr gespannt, was wir so alles entdecken werden.

1 nochmals herzlichen Dank an Gregor Renka fürs Zaubern mit Lötkolben und Mikrocontroller.

# 20.04.2006 11:02 · Antworten · Computer

Tuesday, 04.04.2006

Internet Explorer und der Pinguin


 Internet Explorer unter Linux. In groß (192 KB)

Gerüchte darüber, dass man den Internet Explorer unter Wine laufen lassen kann, gibt es zur Genüge. Meine Versuche endeten meistens mit irgendeinem mehr oder weniger obskuren page fault oder ähnlichen Nettigkeiten – und zwar noch bevor ich überhaupt in die Nähe gekommen war, den MSIE überhaupt zu installieren.

Dank ies4linux ist das alles überhaupt kein Problem mehr. Dieses Hilfsprogramm funktioniert nach dem einfachen Muster Runterladen, IE-Version wählen, auf dessen Download warten, fertig:

wosc@nautis:~>ie6 http://wosc.de/log/
fixme:actctx:CreateActCtxW stub!
fixme:actctx:CreateActCtxW stub!
err:shell:ReadCabinetState Initializing shell cabinet settings
fixme:actctx:ActivateActCtx stub!
[...]

Jetzt kann ich endlich Webseiten im MSIE ohne nervtötendes Windows-Booten testen.

# 04.04.2006 08:37 · Antworten · Computer

Wednesday, 25.01.2006

Umgekehrte Welt

Ein Aufstellung von Akkorden und ihren Umkehrungen auf dem Griffbrett (sogenannte Drop-2 Voicings, weil ausgehend von der engen Lage der zweitoberste Ton eine Oktave nach unten verschoben ist):

 [Moll7/D-Saite (f#m7)]
       a       b           c           d
e|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|-5-|---|---|-7-|
h|---|-5-|---|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|
g|---|-3-|---|---|---|-5-|---|---|-7-|---|-1-|---|
D|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|-5-|---|
A|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [Moll7/A-Saite (c#m7)]
   a           b      (c)          d
e|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
h|---|-1-|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|
g|-5-|---|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|
D|---|-3-|---|---|-5-|---|---|-7-|---|---|-1-|---|
A|---|-7-|---|-1-|---|---|-3-|---|---|---|-5-|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [Maj7/D-Saite (Fmaj7)]
   a       b           c               d
e|-1-|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|
h|-5-|---|---|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|
g|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|-1-|---|---|
D|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|
A|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [Maj7/A-Saite (Dmaj7)]
           a       b      (c)              d
e|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
h|---|---|---|-1-|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|
g|---|---|-5-|---|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|---|
D|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|-7-|-1-|---|---|
A|---|---|---|-7-|-1-|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [add9/D-Saite (Fadd9)]
   a               b       c           d
e|---|---|-9-|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|
h|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|---|---|
g|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|---|
D|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|
A|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII

 [add9/A-Saite (Dadd9)]
       a                   b       c      (d)
e|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
h|---|---|---|---|-9-|---|-3-|---|-5-|---|---|---|---|---|-1-|---|
g|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|---|---|---|
D|---|---|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|---|
A|---|---|---|---|-1-|---|-9-|---|-3-|---|---|-5-|---|---|---|---|
E|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
                   V      VII                 XII
# 25.01.2006 13:18 · Antworten · Musik

Friday, 18.11.2005

Weizenbaum

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften hielt der Eliza-Erfinder und Computerkritiker Joseph Weizenbaum einen Vortrag – das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Für seine über 80 Jahre ist Prof. Weizenbaum sehr vital und hat auch noch eine Menge Haare, die er im Pferdeschwanz zusammengebunden trägt. Er erzählte auf charmant-schnodderige Art und Weise über Computer, die ganze Wohnzimmer ausfüllten, ihre Weiterentwicklung die maßgeblich durch den Kalten Krieg vorangetrieben wurde, über schon damals kursierende Furcht vor Arbeitslosigkeit und “Sektretärinnen”, die die auf Papier einzureichenden Programme in Lochkarten übersetzten.

Zwischen diese teils mehr, teils weniger nostalgischen Geschichten mischten sich dann einiges an handfesten Thesen, zum Beispiel:

Auch wenn einiges eher banal und anderes doch ziemlich düster-apokalyptisch war, ich hatte stark den Eindruck, dass es hier um mehr geht als das Gebrabbel eines alten Mannes.

Die abschließende Fragerunde eröffnete Weizenbaum dann mit der folgenden Anekdote: “Meine achtjährige Tochter sagte einmal, ‘Daddy, wie spät ist es? Und ich will nicht wissen wie eine Uhr funktioniert!’”

# 18.11.2005 20:07 · Antworten (1) · Computer

Friday, 04.11.2005

DSLs in Ruby

Heute habe ich zu Martin Fowlers Artikel über Domain Specific Languages ein ziemlich beeindruckendes Video gesehen, in dem das vorgestellte Beispiel in Lisp umgesetzt wird. Die Ausdruckskraft ist wirklich enorm, was mich stört ist die meines Erachtens relativ schlechte Lesbarkeit von Lisp-Code. Ich habe daher spasseshalber eine Version in Ruby programmiert, einfach um es mal auszuprobieren. Da ich mich in Ruby noch nicht recht auskenne, ist das vermutlich nicht die schönste oder idiomatischste Lösung, und auch hier bin ich mit der Lesbarkeit speziell der Makro-Teile noch nicht so richtig glücklich, aber insgesamt gefällt es mir gar nicht schlecht.

# 04.11.2005 20:18 · Antworten (2) · Computer